Schauspieler und Musiker Christian Steyer und der Berliner Solistenchor präsentieren alte Weihnachtslieder neu und begeistern damit Publikum und Prominente gleichermaßen, wie zum Beispiel den Erfolgsregisseur Wolfgang Becker.
Wolfgang Becker (»Good Bye, Lenin!«, »Das Leben ist eine Baustelle«), zeigt sich begeistert von Christian Steyers Programm »Alte Weihnachtslieder Neu«. Zum Anlass einer Ausstellung sagte er: »Ich bin eigentlich kein großer Freund von Weihnachtsliedern. Das ist was, was mir eigentlich ziemlich am Arsch vorbei geht.« Aber nur »eigentlich«, denn das Konzertprogramm von Christian Steyer hat den 56-jährigen Regisseur gepackt. »Wenn ihr mal Lust auf richtig gute Weihnachtslieder habt, von einem phantastischen Chor gesungen (…) Ich kann es nur empfehlen, das ist wirklich Musik vom Feinsten.«
Kein Wunder, denn Christian Steyer ist kein Unbekannter. In der ehemaligen DDR avancierte der, in Falkenstein (Vogtland) geborene, Sohn eines Pfarrers schnell zum Jugendidol und Filme wie »Die Legende von Paul und Paula« oder die Serie »Polizeiruf 110« machten ihn auch in der BRD bekannt. Dahinter verschwand oftmals sein musikalischer Werdegang. Christian Steyer spielte bereits als Kind Klavier und Orgel, sang in der Domcurrende und später in der Meißner Kantorei. Anschließend studierte er Musik mit Hauptfach Klavier.
Die Kombination aus christlichem Elternhaus, musikalischer Begabung und das stete Bestreben musikalische Konventionen zu verlassen, führten 1999 dazu, dass er sich alten Weihnachtsliedern wie »Maria durch ein Dornwald ging«, »Es kommt ein Schiff, geladen« oder »Kommet, ihr Hirten« zuwandte. Ihn störte die gängige Praxis, mit aufpoliertem Stimmenglanz über die Botschaft der Lieder hinweg zu singen. Und er war erfüllt von der Sehnsucht, den pulsierenden Kern der Lieder zu spüren, der Botschaft vom Licht, das in finsterster Zeit wiedergeboren wird.
Seitdem entfalten die Lieder in Christian Steyers Neufassungen eine Vitalität, die Jahr für Jahr mehr Menschen ergreift. Wer sie einmal gehört hat, ist für die üblichen Weihnachtskonzerte verloren. Das bestätigt auch Wolfgang Becker: »Das ist ein unglaubliches Konzert (…) mittlerweile legendär.«
Tourdaten 2011
02.12. – 19:30 – Gotha – Margaretenkirche
03.12. – 19:00 – Pirna – St. Marien
04.12. – 16:30 – Meißen – St. Afra Kirche
06.12. – 19:30 – Berlin – Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
07.12. – 19:00 – Polditz-Bockelwitz – Kirche Altleisnig zu Polditz
08.12. – 19:30 – Zwickau – Moritzkirche
09.12. – 19:30 – Lutherstadt Eisleben – Landesbühne Sachsen-Anhalt
11.12. – 17:00 – Leipzig – Evangelisch-reformierte Kirche
15.12. – 19:30 – Berlin – Passionskirche
17.12. – 19:00 – Zepernick-Panketal – St. Annen Kirche
18.12. – 20:00 – Bremen – Kulturkirche St. Stephani
19.12. – 19:30 – Hamburg – Laeiszhalle
21.12. – 19:30 – Berlin – Stadtkloster Segen (Segenskirche
22.12. – 19:00 – Berlin – Konzerthaus
26.12. – 17:00 – Potsdam – Erlöserkirche
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